Die Wurzeln des Jazz Dance liegen in Afrika. Sie entwickelten sich aus der Rhythmus- und Bewegungskultur der Farbigen, die vor allem durch Polyzentrik und Polyrhythmik gekennzeichnet ist. Von afrikanischen Sklaven nach Amerika gebracht vermischen sie sich bis heute mit europäischen und amerikanischen Tanzstilen. Diese Mischung macht den Jazz Dance für Anfänger und Profis gleichermaßen anziehend, einzigartig und zeitlos.

Bis heute gibt es keine einheitliche Definition für den Jazz Dance, wie es sie z.B. für Modern Dance oder Ballett gibt. Die einzige theoretische mögliche Definition ist, dass Jazzdance im Gegensatz zu anderen Tanzstilen, häufiger Isolationsbewegungen enthält und rhythmischer, erdverbundener und kraftvoller ist. Der Jazz Dance bekommt eben erst durch den Stil des Choreographen und den Ausdruck des Tänzers seine jeweilige Erscheinungsform, den man dann als Jazz Dance erfahren bzw. sehen und spüren kann.

Er ist ein Tanz der einfach "aus dem Bauch kommt".